Evangelisches Familienzentrum an der Erlöserkirche

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Bildung und Erziehung

Bildungsbereiche

Das Spektrum der Bildungsbereiche spiegelt die Vielfalt von Themen, denen Kinder in ihrem Lebensalltag begegnen: Phänomene aus der Naturwissenschaft, Beobachtungen aus dem Wohnumfeld/ der Stadt und den unterschiedlichen Kulturen. Erleben von Musik und Rhythmus, Der Wunsch nach künstlerischen Gestalten und Selbstausdruck, Erleben unterschiedlicher Kommunikationsstile und unterschiedlicher Sprache, unterschiedliche Möglichkeiten des Zusammenlebens von Menschen, Wahrnehmen des eigenen Körpers und der eigenen Sinne und der Natur, Eindrücke und Informationen aus der Gesellschaft /Politik/Geschichte sowie Erleben von Religion und Fragen der Werte und Ethik.

Beteiligung von Kindern

Die Kinder sind selbstverständlich in das Alltagsgeschehen im Familienzentrum eingebunden und übernehmen – selbständig oder mit Hilfe, Aufgaben. So übernehmen sie eine Teilverantwortung für die Gruppe und erleben soziale Anerkennung.

Geschlechtspezifische Erziehung

Wir legen Wert darauf, im Alltag stereotypes Rollenverhalten zu vermeiden. Mädchen und Jungen regen sich auf diese Weise gegenseitig zu geschlechtsrollenübergreifenden Aktivitäten an.

Integration

In unserem Familienzentrum sollen behinderte und nichtbehinderte, ausländische und einheimische, starke und schwache Menschen gemeinsam leben, sollen „integriert“ werden. Wichtig ist für uns, dass die unterschiedlichen Lebensverhältnisse, Möglichkeiten und Grenzen im Miteinander gegenseitig erfahren und akzeptiert werden, um so ein gleichberechtigtes Zusammenleben zu bewirken.

Sprachförderung

ir haben uns in der Umsetzung der Sprachförderung für das Konzept nach Roger Loos entschieden. Der Sprachförderung liegt ein ganzheitlicher Ansatz zu Grunde, d.h. in den Spracheinheiten werden stets die unterschiedlichen Sinneswahrnehmungen miteinbezogen. Auch im pädagogischen Alltag schaffen die Erzieherinnen kontinuierlich sprachanregende Anlässe. Dies zeigt sich in ritualisierten Morgenkreisen, regelmäßigen Bilderbuchbetrachtungen, angeleiteten Rollenspielen oder auch im Dialog und Impuls der Erzieherin im Freispiel.

Eingewöhnung

Für die meisten Kinder und ihre Eltern ist der Beginn der Kindergartenzeit auch die erste Trennung. Da Übergänge/Trennungen immer von starken Emotionen begleitet sind, ist es wichtig, Kinder möglichst früh auf den bevorstehenden Kindergartenbesuch vorzubereiten. Die Eingewöhnungszeit wird individuell mit den Eltern abgestimmt und wir arbeiten dabei in Anlehnung an das Berliner Modell.

Übergang zur Schule

Für uns gilt, einen deutlichen Akzent auf die vorschulische Erziehung und Bildung in unserem Familienzentrum zu setzen und die natürliche Neugier und die Lernbegeisterung der Kinder aufzugreifen. Für einen optimalen Übergang in die Grundschule kooperieren wir eng mit den örtlichen Schulen.

Feste feiern und Gottesdienste

Unser Kindergarten ist ein Teil der evangelischen Kirchengemeinde. Die Zugehörigkeit zur Gemeinde ist schon rein äußerlich gegeben: der Kindergarten liegt auf dem Grundstück der Kirchengemeinde. Auch vom Selbstverständnis her gibt es diese Zugehörigkeit. Sie zeigt sich unter anderem durch die gemeinsame Durchführung des Gemeindefestes, die Mitgestaltung von einzelnen Gottesdiensten (z.B. Tauf- und Erntedank-Gottesdienst) und die gemeinschaftliche Durchführung des Laternenzuges an St. Martin mit Eltern-Kind-Gruppen aus dem Bereich der Familienakademie der Evangelischen Erwachsenenbildung und dem Altenheim Erikaweg.

Tagesstruktur, Besonderheit: Kinder unter 3 Jahren

Die Aufnahme von Kindern unter drei Jahren bringt veränderte Anforderungen mit sich. Kinder unter drei Jahren werden bei uns in altersgemischten Gruppen (20 Kindern) im Alter von 2 Jahren bis Schuleintritt mit je zwei pädagogischen Fachkräften betreut.

Wir haben uns vorbereitet
Das gesamte Team der Einrichtung nimmt seit Februar an einer zertifizierten Fortbildung für die „Arbeit mit Kindern unter 3 sowie den Besonderheiten der Betreuung in altersgemischten Gruppen“ teil und hat die ständige Möglichkeit der Supervision.
Nach umfangreichen Umbau/Ausbaumaßnahmen verfügen die Gruppenräume über zwei Nebenräume mit entsprechendem Ruheraum und altersgerechten Spielbereichen.
Die Waschräume wurden baulich optimiert, der Wickelbereich vergrößert und auf die Bedürfnisse kleineren Kinder ausgerichtet.

Unser erfahrenes Team ist speziell für die Probleme und Chancen, die die Eingewöhnungsphase mit sich bringt, geschult und stimmt mit den Eltern individuell und behutsam den Einstieg ins „Kindergartenleben“ ab.

Tagesablauf

Begrüßung/Verabschiedung
Die Begrüßung der Kinder am Morgen ist uns besonders wichtig. Persönliche Kontaktaufnahme wie Blick- und Körperkontakt sowie Ansprache erleichtern dem Kind den Übergang von der Familie in den Kindergarten. So wird das Kind wahrgenommen und die Familie erfährt, es ist willkommen. Wenn sich die Kinder von ihren Eltern verabschiedet haben, unterstützen wir sie bei Bedarf, um sich ins Spielgeschehen zu integrieren. In der Abholphase ist es uns wichtig, dass wir jedes Kind verabschieden und es den Eltern wieder „übergeben“.
Der individuelle Tagesrhythmus jedes Kindes, z. B. Essens-, Spiel-, Schlafzeiten, Körperpflege, Wickeln sowie seine Bedürfnisse und Vorlieben, werden berücksichtigt. Es gibt klare Strukturen und Rituale im Tagesablauf, an denen sich das Kind orientieren kann.

Freispielphase / Angebote / Projekte
Das Freispiel bietet den Kindern die Möglichkeit für ausreichend Zeit und Freiraum für selbstbestimmte Tätigkeiten. Durch die Unterstützung und Begleitung der Erzieherin und der älteren Kinder lernen sie stetig neue Spiele und Beschäftigungsmöglichkeiten und erwerben wichtige soziale Kompetenzen.
Selbstverständlich gibt es im Tagesrhythmus auch immer geleitete Angebote durch die Erzieherinnen, hierüber werden Sie individuell informiert.
Alle Spielmaterialien sind auf die Bedürfnisse der unterschiedlichen Altersgruppen abgestimmt. Schlafräume sind vorhanden.

Frühstück
Das gleitende Frühstück wird bei uns von der Einrichtung zur Verfügung gestellt. Die Eltern zahlen dafür monatlich einen Beitrag von 10,00 €.  Die Erzieherinnen essen mit den Kindern gemeinsam und fungieren als Vorbild und leisten bei Bedarf Hilfestellung. Es wird darauf geachtet, dass dem Kind alters- und entwicklungsgerecht Geschirr und Besteck zur Verfügung steht.

Mittagessen
Wir legen Wert auf gesunde und abwechslungsreiche Ernährung. Für die entspannte Gestaltung der Essenssituation ist uns ein deutlicher Beginn (z. B. durch ein gemeinsames Gebet oder ein Lied) hilfreich. Für diese Mahlzeit nehmen wir uns genügend Zeit. Das Kind wird in seiner Selbständigkeit durch den Umgang mit Geschirr und Besteck einbezogen und gefordert (Tisch decken).
Grundsätzlich ist der Beginn des Mittagsessen in den altersgemischten Gruppen vorgezogen, damit anschließend die Ruhephase für die Kinder besser in den Tagesablauf eingebettet werden kann.

Ruhephase
Für die Tageskinder findet in einem separaten Raum mit einer guten Atmosphäre des Raumes, Ton in Ton – Farben, Kissen und Decken zum Einkuscheln, eine Ruhephase statt.

Raumgestaltung und Außenbereich
Unsere Räume sind hell und freundlich und bieten Raum für Bewegung, für Materialien zum Spielen, Ausprobieren und wahrnehmen.
Im Außengelände wird bei der Neugestaltung ein Bereich angelegt, der pädagogisch eigens auf die Bedürfnisse der kleineren Kinder abgestimmt ist.

Sauberkeitserziehung
Unsere Teammitglieder beobachten selbstverständlich die Entwicklung und Bedürfnisse der Kinder und bemerken in der Regel den Zeitpunkt, wenn das Kind für die Entwöhnung von der Windel bereit ist. Die Eltern werden dann durch die Erzieherinnen intensiv in ihren Bemühungen zu unterstützt.